Labrassbanda-Kiah_Royal-CD-DE-2014-k4

Section
MP3/FLAC
Group
k4
Size
104,26 MB
Files
6
Date
2015-02-03

NFO

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         a r t i s t :: Labrassbanda
           t i t l e :: Kiah Royal
             d a t e :: 2014-00-00
           l a b e l :: Sony Music
           g e n r e :: Folk
         s o u r c e :: CD
       b i t r a t e :: 232 kbps avg
       e n c o d e r :: LAME 3.98.4 -V 0
         t r a c k s :: 16
     p l a y t i m e :: 62:41
             s i z e :: 104.1MB


        tracklist

  1   VW Jetta                                4:28
  2   Bauersbua                               4:12
  3   Der Mond feat. Rocko Schamoni           5:34
  4   Schweden                                4:00
  5   Ofree                                   2:53
  6   Peroni Pizza                            3:31
  7   Holland                                 2:34
  8   40 Cent feat. Stofferl Well             4:11
  9   Bierzelt                                4:24
  10  Autobahn                                3:44
  11  Ringlbleame                             3:27
  12  Hostasned                               2:44
  13  Keine Sterne in Athen feat. Stephan     3:20
      Remmler
  14  Rotes Hoserl                            3:44
  15  Nackert                                 3:34
  16  Tecno                                   6:21




        releasenotes

  Live immer noch einen draufzusetzen, ist fⁿr LaBrassBanda noch nie ein Problem
  gewesen. Die notorisch vollgasfreudigen Blasmusik-Tanzpop-Wahnsinnsknaben aus
  dem Chiemgau haben in den letzten Jahren so viele Clubs, Hallen, Bierzelte und
  Festivals, ja sogar eine ESC-Vorausscheidung schwindlig gespielt, dass sie
  dafⁿr lΣngst ein bisschen weltberⁿhmt sind: Kaum eine lebende Liveband hat
  einen derma▀en kurzen Draht zu ihrem Publikum û wo bei anderen Bands der gern
  zitierte äFunke ⁿberspringtô, findet zwischen LaBrassBanda und ihren Fans ein
  ungedimmter Energiefluss statt; quasi Standleitung.
  Was aber tut diese Band, wenn sie mal einen Gang oder vier zurⁿckschalten
  will? Die Idee und die Lust darauf, sich mal von einer ganz anderen, ruhigen
  Seite zu prΣsentieren und ein stromloses, akustisches, unverstΣrktes -
  woanders nennen sie es äunpluggedô û Konzert aufzunehmen, trug die
  mittlerweile zum Oktett gewachsene Band um Meisterhirn Stefan Dettl schon
  lΣnger mit sich herum. Fⁿr so ein Konzert ein hⁿbsches kleines Theater
  anmieten oder an einem lauschigen PlΣtzchen ein gemⁿtliches Open Air zu
  spielen û M÷glichkeiten hΣttÆs viele gegeben. äAber uns war klarô, sagt Stefan
  Dettl, äwenn wir vor Leuten spielen und die uns anpushen, dann geht das nicht.
  Da sind wir sofort infiziert und geben die Energie zurⁿck, und dann gehtÆs
  dahin. Wir brauchen ein Publikum, das uns null anstachelt. Und das wΣren
  Kⁿhe.ô
  Ein Konzert im Kuhstall û das klingt aufs erste wie ein Gag und originell.
  Aber die tiefere Sinnhaftigkeit dieser Idee wird schnell jedem klar, der sich
  einmal lΣngere Zeit in einem (gut gefⁿhrten) Kuhstall aufgehalten oder gar mit
  Kⁿhen gearbeitet hat: Nichts holt dich so natⁿrlich und vollorganisch von
  deinem Stresslevel herunter wie eine Kuh oder gar ein ganzer Stall voll. Ein
  Kuhstall, wenn mit der richtigen Haltung und mit Respekt betreten, kann wirken
  wie ein begehbarer Stresskompensator, der in einer Art Ruhe-Rⁿckkopplung die
  Hektik regelrecht aus einem herauszieht; mehr ZEN-mΣ▀ig, verstehn SÆ. Dazu
  haben Kⁿhe û und das gilt nicht erst seit den Zeiten, als es unter
  progressiven Landwirten Mode war, fⁿr gedeihlicheren Milchfluss im Stall
  Mozart-Sonaten sΣuseln zu lassen û durchaus Sinn fⁿr Musik. Gemⁿtlich sollte
  sie halt sein. Und so war die Aufgabenstellung fⁿr Dettl und seine Band
  gesetzt: Alle Systeme auf Schubumkehr. äUns war klar: Wir mⁿssen so sch÷n und
  leise und gut Musik machen, dass es den Kⁿhen gefΣllt.ô Wild pulsierende
  Stⁿcke wurden konsequent umarrangiert, der Band jegliche Elektrik entzogen û
  Kontra- statt E-Bass, Ukulele, Akustik- statt E-Gitarre. äWir haben vier
  Wochen geprobt und sind immer leiser geworden, von Tag zu Tag. Und am Ende
  waren wir so leise, dass die Gesangsstimme quasi das lauteste Instrument war
  und wir komplett unverstΣrkt spielen konnten.ô
  Ein Bauer, der sich dieses einzigartige Projekt fⁿr sich und seine Kⁿhe
  vorstellen konnte, war auch schon gefunden, nicht weit vom Bandhauptquartier
  Truchtlaching in H÷llthal û ein im n÷rdlichen Chiemgau sozusagen
  rockmythologisch aufgeladener Name; in dem kleinen Weiler direkt an der Alz
  fanden in den 80er und 90er Jahren die, ja: legendΣren H÷llthal Open Airs
  statt. Der Laufstall fⁿr 80 Bewohnerinnen wurde zart verkabelt und mit
  minimaler Beleuchtung ausgestattet. Und an zwei Tagen im April nahm die Band
  dann auf dem Futterplatz in der Mitte des Kuhstalls Aufstellung zum Konzert.
  äAm Anfang waren wir noch recht nerv÷s, die Kⁿhe auch ein bisschenô, erinnert
  sich Stefan Dettl. äAber dann wurden wir alle immer ruhiger und haben sehr
  beseelt in das Konzert hineingefunden. Wir hΣtten nicht geglaubt, dass man mit
  Kⁿhen zusammen so ein sch÷nes Musikerlebnis haben kann.ô
  Und dieses Erlebnis macht der Mitschnitt, der jetzt unter dem Titel äKiah
  Royalô (Dialekthilfe: äKiahô, oberbairisch Mehrzahl von äKuahô, sprich: Kⁿhe)
  auf DVD, CD und Vinyl erscheint, dankenswerterweise auch fⁿr Au▀enstehende und
  Nicht-Kⁿhe erfahrbar. Eines ist mal sicher: So besonders, so naturnah und bei
  sich, so konzentriert in sich ruhend und auf die Essenz ihrer MusikalitΣt
  zurⁿckgefⁿhrt, hat man LaBrassBanda noch nie geh÷rt.
  12 LBB-Originale von der äAutobahnô ⁿber den äBauersbuaô bis zum äRoten
  Hoserlô erscheinen in teils v÷llig neuem Klanggewand, irgendwo zwischen
  Standkonzert und Hoagascht und Tanzlmusi. Dazu haben drei musikalische GΣste
  in den Stall im H÷llthal gefunden: Aus Hamburg kam Rocko Schamoni, um mit der
  Band seinen Hit äDer Mondô vor die Kⁿhe zu bringen, fⁿr Trio-Altmeister
  Stephan Remmler wurde dessen 80er-Jahre-Gassenhauer äKeine Sterne in Athenô in
  die Blasmusik ⁿberfⁿhrt und Ex-Bierm÷sler Christoph äStofferlô Well gab
  passenderweise seinen Milchbauern-SolidaritΣts-Rap ä40 Centô zum Besten.
  Der Kuhstall als äStimmungsortô funktioniert wunderbar, auch akustisch. Stefan
  Dettl: äDas gemⁿtliche Fressen von Heu, hier mal aneinander reiben, da mal ein
  Schnaufer und ein bisschen umeinandermuhen û das h÷rt man natⁿrlich, das ist
  uns auch wichtig fⁿrs Ambiente.ô Die Bewohnerinnen, zu denen die Band ¡ wie
  k÷nnte es anders sein û dann doch wieder einen ganz kurzen Draht bekommen hat,
  erfahren ⁿbrigens noch eine ganz besondere Wⁿrdigung: Im formidablen Artwork
  zu äKiah Royalô werden Pulsa, Venus, Vinka, Waschel, Sindra und wie sie alle
  hei▀en mit Portraitfotos ¡ in der äSpecial Boxô gar mit Sammelkarten auf Heu
  gebettet¡ verewigt sein. Und das hat tatsΣchlich auch noch kein LBB-Publikum
  geschafft.



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