Orplid--Sterbender_Satyr-2006-1way

Section
MP3/FLAC
Group
1way
Size
86,97 MB
Files
11
Date
2006-04-05

NFO

      a r t i s t : Orplid
        t i t l e : Sterbender Satyr
          d a t e : 2006
        l a b e l : Auerbach
        g e n r e : Folk
  r l s.  d a t e : Apr/2006
      t r a c k s : 11
    b i t r a t e : VBRkbps
          s i z e : 86,9 MB

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     ORPLIDs äSterbender Satyrô steht - wie auch schon fruehere
     Veroeffentlichungen der Gruppe - fuer ein aeusserst gelungenes
     Zusammenspiel von Sprache, Musik und repraesentativen Bildern.
     Neben der Umsetzung nahezu rein akustischer, meist
     gitarrenlastiger Lieder, dringen Frank Machau und Uwe Nolte
     mit dieser Veroeffentlichung aber mehr und mehr in sphaerische
     Klanggefilde vor.

     Konkret zeigt sich dies im Einsatz von minimalistisch
     anmutender (oft Sequencer-gesteuerter) Elektronik und
     entsprechenden Drummachine-Klaengen, die durchaus bewusst an
     die sogenannte Cold Wave-Bewegung der fruehen 1980er Jahre
     angelehnt ist. äUnsere Musik ist komplexer und abstrakter
     geworden", kommentiert Frank Machau die Entwicklung ORPLIDs
     der letzten Jahre. äAber ich denke, wir sind uns trotz
     erweiterter stilistischer Mittel in vielerlei Hinsicht treu
     geblieben.ô

     Das laesst sich insbesondere von der Herangehensweise an ihre
     Texte sagen, die schon seit jeher wesentliches
     Charakteristikum der Gruppe waren. "Ein Text sollte auch ohne
     Musik einen (Wort)Klang haben und Bilder im Kopf erzeugenô, so
     ORPLID-Texter Uwe Nolte. "Ein konkretes Konzept habe ich
     nicht, ausser dass ich immer das Beste gebe und aufs Letzte
     gehe."

     Neben den charakteristischen Texten Uwes, ist ebenfalls die
     Vertonung klassischer Dichtkunst lieb gewordener Bestandteil
     einer jeden ORPLID-Platte geworden. Auf die Interpretation von
     Oda Schaefers äDie Seherinô, die zweifellos zu den
     ausdrucksstaerksten ORPLID-Stuecken ueberhaupt gehoert, ist
     Uwe besonders stolz. Fuer dieses Lied arbeitete die Gruppe mit
     der Leipziger Kuenstlerin Sandra Fink zusammen, deren
     stimmliche Leistung ädie archaische Tiefe des Gedichtes mit
     schauspielerischem Gespuer reflektiertô, so Uwe.

     "Sterbender Satyr" unterstreicht, was man schon bei seinem
     Vorgaenger "Naechtliche Juenger" (2003) abgezeichnet hatte:
     ORPLID sind keine reine (Neo) Folk-Band, auch wenn fruehe
     Veroeffentlichungen noch darauf hingedeutet haben. Vielmehr
     betreibt das Duo seit jeher seine individuelle Vertonung von
     Uwes "Neuer Deutscher Dichtung": lyrisch, fragil und
     feinfuehlig, aber kraftvoll in Ausdruck und Umsetzung.


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      01-der letzte ikaride                                     [03:09]
      02-auf deine lider senk ich schlummer                     [03:09]
      03-die seherin                                            [05:10]
      04-parzivals traum                                        [03:29]
      05-amils abendgebet                                       [07:22]
      06-erster frost                                           [06:49]
      07-gesang der quellnymphe                                 [06:09]
      08-schneeglockenreigen                                    [04:02]
      09-sang am abend                                          [05:51]
      10-heimkehr                                               [05:22]
      11-sterbender satyr                                       [09:18]
                                                                -------
                                                                 59:50 min

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01-orplid--der_letzte_ikaride.mp35,11 MB
02-orplid--auf_deine_lider_senk_ich_schlummer.mp34,70 MB
03-orplid--die_seherin.mp36,94 MB
04-orplid--parzivals_traum.mp35,19 MB
05-orplid--amils_abendgebet.mp310,88 MB
06-orplid--erster_frost.mp310,13 MB
07-orplid--gesang_der_quellnymphe.mp38,86 MB
08-orplid--schneeglockenreigen.mp36,06 MB
09-orplid--sang_am_abend.mp38,62 MB
10-orplid--heimkehr.mp37,38 MB
11-orplid--sterbender_satyr.mp313,10 MB