Musical Over Dose
is proud to present
Rls Name : Kosheen - Damage
Rls Date : Mar-23-2007
Street Date: Mar-23-2007
Rls Type : Album
Company : universal
Genre : Dance
Source : CDDA
Tracks : 14
Encoder : LAME 3.97 V2: preset standard
Quality : VBRkbps / 44.1kHz / Joint-Stereo
Bitrate : avg. 194kbps
01 Damage 06:30
02 Overkill 03:39
03 Like A Book 03:36
04 Same Ground Again 04:41
05 Guilty 03:30
06 Chances 03:35
07 Out Of This World 04:52
08 Wish You Were Here 04:58
09 Thief 04:36
10 Under Fire 03:58
11 Not Enough Love 05:18
12 Cruel Heart 04:14
13 Marching Orders 05:01
14 Your Life 04:04
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62:32 Min
86,10 MB
Knapp drei Jahre hat es gedauert. Endlich meldet
sich das Trio, bestehend aus den Bristoler
Elektronik-Tⁿftlern Darren Decoder und Markee
Substance und der stimmgewaltigen Waliserin Sian
Evans, zurⁿck. Doch das Warten hat sich gelohnt.
Nach dem starken Debⁿt Resist (2001), dessen Hits
Hide U, Catch oder auch Hungry die TanzflΣchen
diverser Clubs europaweit fⁿllten, stie▀ der
Nachfolger Kokopelli (2003) auf gemischte Kritiken.
Die DrumÆn'Bass-Lastigkeit war einem verstΣrkten
Gitarreneinsatz gewichen, die Songs fⁿr so manchen
zu stomlinienf÷rmig geraten. Man tourte ausgiebig
weltweit, sammelte wertvolle Live-Erfahrungen und
zog sich schlie▀lich fⁿr lange Zeit ins Studio
zurⁿck. Ausgiebig wurde an Songs und Sounds
gefeilt, versucht, die Vorzⁿge der VorgΣngeralben
zu verbinden und weiterzuentwickeln. Und das h÷rt
man.
Der Opener und Titeltrack Damage beginnt mit
ruhigen SynthieflΣchen und steigert sich,
unterstⁿtzt von Streichern (aus dem Computer) zu
einem starken Refrain. Danach zieht das Tempo stark
an, die Single Overkill macht ihrem Namen im
positiven Sinne alle Ehre. Ohrwurm und Hitkandidat!
Auch Like a book ist gut tanzbar und sehr
elektronisch gehalten. Same ground again beginnt
dann mit einem ruhigen Gitarrenlauf, wie er so
Σhnlich auch einem Herrn Gore entflohen sein
k÷nnte. SpΣter gesellen sich wieder mehr
Electro-Sounds hinzu. Guilty ist feines,
eingΣngiges Futter fⁿr die TanzflΣche. Chances
bewegt sich dann eher im Midtempo-Bereich, die
hohen, verzerrten Vocals im Refrain sind allerdings
Geschmackssache. Mit Out of this world folgt eine
mehr akustisch gehaltene Ballade. Aber auch hier
fallen kleine elektronische Elemente auf. Wish you
were here bietet dann spannende, getragene
Drumrhythmen und erneut eine Gitarre, irgendwo
zwischen Ultra und Exciter. Sch÷ner Song. Mit Thief
wird es dann wieder etwas flotter, bevor in Under
Fire erneut die Melancholie mit einer gefⁿhlvollen
Pianofigur regiert. Starker Refrain, wie so oft
hier. Not enough love - Midtempo, Elektronik,
Gitarre. Cruel heart scheint dann erstmals eine
fast rein akustische Ballade zu sein. In Marching
orders tauchen eigenwillige, interessante
SynthieklΣnge (zum Teil irgendwie, hm, arabisch?)
auf, den Abschluss bildet Your life, ein sehr
elektronisch-atmosphΣrisches Stⁿck.
Zusammenfassend lΣsst sich sagen, dass die
DrumÆn'Bass-Phase so wohl nicht zurⁿckkehren wird,
das Album jedoch deutlich elektronischer als der
Zweitling ausgefallen ist und eindeutig mehr gute
Songs bietet. Dazu kommen intelligente Texte und
viel AtmosphΣre. In der ersten HΣlfte freut sich
die TanzflΣche, in der zweiten die Kuschelcouch.
Gelungene Rⁿckkehr und vor allem auch live sehr zu
empfehlen.
www.kosheen.com