Bosse-Stabile_Poesie-Deluxe_Edition-DE-2CD-FLAC-2026-MOD

Section
MP3/FLAC
Group
MOD
Size
621,42 MB
Files
26
Date
2026-04-22

NFO

                 Musical Over Dose
                is proud to present
                Since January 2002

	another new release, have fun

   .: about release :.

      Name       .:. Bosse - Stabile Poesie

      Genre       :  Pop
      Source      :  CDDA
      Type       .:. Limited Edition

      Artist      :  Bosse
      Label       :  Vertigo Berlin
      Titel       :  Stabile Poesie


      Tracks      :  22
      Playtime    :  CD1: 38:16 / CD2: 54:09
      Size        :  621,00MB

      Encoder     :  FLAC 1.3.1
      Quality     :  914 kbps




     [ Tracklist ]


               cd1

            01.Liebe hat nicht ewig Zeit (mit Tim Fischer)           03:36
            02.Ouvertuere                                            02:48
            03.Flackern                                              02:57
            04.Wind                                                  03:05
            05.Einmal alles bitte (mit Clara Loesel)                 03:26
            06.Nokia                                                 03:29
            07.Vergangenheit                                         03:26
            08.Schwesterherz                                         03:51
            09.Gegen die Traurigkeit                                 02:50
            10.Peu └ Peu                                             02:57
            11.Schoenheit erkennen                                   03:14
            12.Lass dich nicht ficken                                02:37

               cd2 Live Bonus

            01.Dein Hurra-Live in der Alsterdorfer Sporthalle        05:02
               Hamburg 2024
            02.Frankfurt Oder-Live in der Alsterdorfer Sporthalle    04:14
               Hamburg 2024
            03.Vier Leben-Live in der Alsterdorfer Sporthalle        06:35
               Hamburg 2024
            04.Schoenste Zeit-Live in der Alsterdorfer Sporthalle    05:28
               Hamburg 2024
            05.Augen zu Musik an-Live in der Alsterdorfer Sporthalle 04:04
               Hamburg 2024
            06.Sunnyside-Live in der Jungen Garde Dresden 2025       04:13
            07.Alter Strand-Live in der Jungen Garde Dresden 2025    08:07
            08.peu a peu-Live in der Jungen Garde Dresden 2025       03:52
            09.Der letzte Tanz-Live in der Jungen Garde Dresden 2025 08:36
            10.Vergangenheit-Live in der Jungen Garde Dresden 2025   03:58





                                                               Total  92:25 Min


      Bosses Songs wirken wie tastende Notizen aus einem
      Leben im Dazwischen - nahbar, suchend, gelegentlich
      pathetisch, doch immer wieder von einer
      entwaffnenden Zaertlichkeit und Ehrlichkeit getragen.
      Wer ihm zuhoert, begegnet weniger einem Popstar als
      einem genauen Beobachter der Gefuehle.

      Kein schneller Griff nach Ruhm, stattdessen Ausdauer
      und eine beinahe trotzig wirkende Liebe zur Musik:
      Blickt der Braunschweiger heute auf seine Anfaenge
      zurueck, fuehrt der Weg unweigerlich zu seiner Band
      Hyper Child.

      Es war der Versuch, Anfang der 2000er mit einer
      Coverversion von Blacks 80er-Hit "Wonderful Life"
      die Charts zu erobern: "Das war ein Befehl von der
      Plattenfirma, weil wir keine richtige Single hatten,
      wobei ich das nicht finde, aber fuer die. Vor allem
      haben wir das gemacht, weil es Teil des Soundtracks
      war fuer 'Dawson's Creek'. Das war eine Serie, die
      damals viele Leute geguckt haben. Wir waren ein Teil
      davon. Der Song lief da. Deswegen haben wir den Song
      gecovert."

      Heute ist Bosse laengst dort, wo man ihn damals
      vielleicht nicht verortet haette: Nach sechs Top-
      Ten-Alben, zwei davon an der Spitze, hat er einen
      festen Platz in der ersten Reihe deutscher Singer-
      Songwriter. Mit "Stabile Poesie", seinem zehnten
      Album, blickt er nicht nur zurueck, sondern auch
      bewusst nach innen. Nach Ausfluegen durch
      verschiedene Klangraeume wirkt diese Platte wie eine
      konzentrierte Rueckkehr zum eigenen Kern.

      Er habe auf der Platte zu dem zurueckgefunden, "wie
      das so roh wirklich auch bei mir zu Hause und im
      Kopf entsteht. Das heisst, das ist eine sehr analoge,
      klassische Platte geworden. Ich freue mich irgendwie
      darueber, weil das der Kern ist, warum ich das
      ueberhaupt mache", sagt der Musiker.

      Er fragt: "Wie komme ich klar, oder nicht klar, in
      dieser crazy Zeit? Mit einem Weltgeschehen, das uns
      um die Ohren fliegt? Mit all den Problemen, der
      Schnelllebigkeit, aber auch all den guten Sachen,
      die dazu gehoeren und all den Bewegungen?"

      Die neuen Songs kreisen um das Loslassen und
      Weitermachen, um Haltung in unruhigen Zeiten. Stuecke
      wie "Schoenheit erkennen" sind ein Appell: Nicht
      verharren, sondern handeln: "Da gibt's einen
      Refrain, 'dass du niemals vergisst Schoenheit zu
      erkennen auf dem Schrottplatz, den wir Leben
      nennen'. Und ich finde: Das rahmt das Album gut
      ein", so der Saenger lachend.

      Gleich zu Beginn setzt "Liebe hat nicht ewig Zeit"
      einen ungewohnten Ton: "Meine Kindheit war gepraegt
      von asthmatischen Anfaellen und Neurodermitis-
      Schueben. Wenn ich eine Kindheitserinnerung habe,
      dann ist das Amrum! Da gab es eine Kurklinik, gerade
      fuer Kinder, die schlecht Luft bekommen. Deswegen ist
      Amrum so mein Ort. Und ich mach das immer noch so!
      Also: Amrum ist so meine Kraftinsel! Wenn ich
      manchmal nicht mehr kann, fahre ich dahin. Ich habe
      da viele Freundinnen und Freunde. Oft geht's mir
      dann wieder besser."

      Eine eigentuemliche, fast schwebende Dringlichkeit
      verleiht zudem der bekannte Chansonnier und
      Schauspieler Tim Fischer dem Song: "Ich glaube
      diesem alten Schellak-Sound! Wenn Hildegard Knef
      etwas gesungen hat, hoert sich das so an, als waere
      das seit 500 Jahren da, was die sagt." Er habe sich
      an Tim Fischer erinnert, so Bosse. "Den habe ich als
      Teenager das erste Mal gesehen, in irgendeiner
      Berliner Bar - auch mit meiner Mutter uebrigens - und
      ich Rotz und Wasser geheult. Der hat mich so beruehrt
      und hat diesen 1920er-Jahre-Sound in der Stimme."

      Bosse habe Fischer angerufen, erzaehlt er, und
      Fischer gesagt: "'Ey, ich habe da ein Lied und
      hinten gibt es so die wichtigste Stelle, auch
      textlich die schoenste! Hast Du Lust, das zu singen?'
      Und dann hat er sofort ja gesagt."

      Eine eigentuemliche, fast schwebende Dringlichkeit
      verleiht zudem der bekannte Chansonnier und
      Schauspieler Tim Fischer dem Song: "Ich glaube
      diesem alten Schellak-Sound! Wenn Hildegard Knef
      etwas gesungen hat, hoert sich das so an, als waere
      das seit 500 Jahren da, was die sagt." Er habe sich
      an Tim Fischer erinnert, so Bosse. "Den habe ich als
      Teenager das erste Mal gesehen, in irgendeiner
      Berliner Bar - auch mit meiner Mutter uebrigens - und
      ich Rotz und Wasser geheult. Der hat mich so beruehrt
      und hat diesen 1920er-Jahre-Sound in der Stimme."

      Bosse habe Fischer angerufen, erzaehlt er, und
      Fischer gesagt: "'Ey, ich habe da ein Lied und
      hinten gibt es so die wichtigste Stelle, auch
      textlich die schoenste! Hast Du Lust, das zu singen?'
      Und dann hat er sofort ja gesagt."

      "Stabile Poesie" tastet sich durch Zweifel, Alltag
      und Hoffnung - mal vorsichtig, immer jedoch
      aufrichtig. Zwischen hymnischen Refrains, etwa bei
      "Ouvertuere" oder "Peu A Peu" und bruechigen Momenten.
      Etwa im Song "Wind": Dort blitzt jene Waerme auf, die
      Bosse seit jeher auszeichnet. Ein Album wie ein
      ehrliches Gespraech spaet in der Nacht, das beruehrt.

      Egal wie die Musikrichtung am Ende ist: Man braucht
      eine zuendende Idee, die zu einem guten Song wird -
      Bosse denkt da pragmatisch und verfolgt seine
      Gedanken konsequent: "Wie schoen, das aber auch
      mittlerweile analoge Musik wieder Gehoer findet. Ich
      hoffe einfach nur so fuer die Zukunft, dass die
      Menschen sich wieder ein bisschen mehr Zeit nehmen,
      gute Musik zu hoeren. Und ich glaube dass es eben zu
      all der KI-Musik auch immer eine Gegenbewegung geben
      muss. Da waer ich gerne mit dabei, weil ich eben
      einfach Musik so sehr liebe." Das neue Album
      "Stabile Poesie" bringt das auf den Punkt.

      https://www.axelbosse.de

      https://shop-bosse.de


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105-bosse-einmal_alles_bitte_(mit_clara_loesel).flac19,63 MB
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203-bosse-vier_leben-live_in_der_alsterdorfer_sporthalle_hamburg_2024.45,00 MB
204-bosse-schoenste_zeit-live_in_der_alsterdorfer_sporthalle_hamburg_240,75 MB
205-bosse-augen_zu_musik_an-live_in_der_alsterdorfer_sporthalle_hambur25,36 MB
206-bosse-sunnyside-live_in_der_jungen_garde_dresden_2025.flac28,54 MB
207-bosse-alter_strand-live_in_der_jungen_garde_dresden_2025.flac60,78 MB
208-bosse-peu_a_peu-live_in_der_jungen_garde_dresden_2025.flac28,92 MB
209-bosse-der_letzte_tanz-live_in_der_jungen_garde_dresden_2025.flac65,69 MB
210-bosse-vergangenheit-live_in_der_jungen_garde_dresden_2025.flac28,40 MB