Musical Over Dose
is proud to present
Rls Name : Zascha Moktan - The Bottom Line
Rls Date : Mar-14-2008
Street Date: Mar-14-2008
Rls Type : Album
Company : n/a
Genre : Pop
Source : CDDA
Tracks : 13
Encoder : LAME 3.97 V2: preset standard
Quality : VBRkbps / 44.1kHz / Joint-Stereo
Bitrate : avg. 183kbps
01 Gimme Luv. 03:46
02 Ouch 03:54
03 Sing Me A Song 03:50
04 Like U Do 04:06
05 B Cos Of U 04:05
06 All My Life 04:01
07 Mama 06:08
08 Danny Don't Cry 04:41
09 Whatever Comes 03:55
10 Must Have Been An Angel 04:31
11 I Need A Man 03:23
12 I Know 03:52
13 My Way 03:58
________
54:10 Min
71,3 MB
Man muss natⁿrlich gleich mal mit Alicia Keys
wuchern. Fⁿr die nΣmlich bestritt Zascha Moktan
einst ohne Plattenvertrag oder sonst was in der
Tasche in den USA das Vorprogramm. Macht sich ja
gut, so einen - vielleicht gar den einzigen -
glaubwⁿrdigen US-R'n'B-Star als Referenz ins Rennen
zu schicken. Aber: WΣre die Welt fair, k÷nnte man
sich das schenken und einfach nur ⁿber Moktans
Musik reden, vom locker-ironischen "Ouch" mit
seinen lΣssigen BlΣsersΣtzen schwΣrmen oder
berichten, wie die SΣngerin nach
schmelzig-schmalzigen Ausflⁿgen ins Reich der
Pianoballade in den schwⁿlen Kellerclub zu
schlendern scheint und dort die jazzgeschulte
Sⁿdstaatensoulerin gibt. Moktan ist immer fⁿr eine
▄berraschung gut, sie ist selbstbewusst und mit
einer Stimme ausgestattet, die riesig sein kann,
aber auch von gebrochener IntimitΣt. WΣre R'n'B
immer so offenherzig, uneitel und erfreulich, die
Welt wΣre ein sch÷nerer Ort. Die Charts ⁿbrigens
auch. (kab)
Es gibt nicht viele Kⁿnstler, deren unbeschriebenes
Blatt so viel erzΣhlt, wie das von der 25 Jahre
jungen Hamburgerin Zascha Moktan. Jammen mit
Star-Geiger Nigel Kennedy? Auf US Tour mit Alicia
Keys? Studio Sessions mit dem KT Tunstall
Produzenten? Ja, das klingt wie alles andere als
ein Newcomer Vita, doch Zascha hat schon so einiges
erlebt, wenn jetzt im MΣrz diesen Jahres ihr
Debⁿtalbum "The Bottom Line" erscheint. Wie klingt
nun so ein Album? Ein Album einer Kⁿnstlerin, auf
der mit Sicherheit ein hoher Erwartungsdruck liegt,
auch ja dem "Star-Sein" zu entsprechen, das sie
bereits vor Beginn ihrer Karriere durchlebt hat.
Nun,allen Erwartungen zum Trotz kommt "The Bottom
Line" so leicht und beflⁿgelt daher, als hΣtte
Zascha sich einfach mal extrem locker gemacht! 13
Songs: Liebevoll verspielt, romantisch, reich an
Sound, mit musikalischen Feinheiten gespickt aber
nie schwer oder verkopft und last but not least:
Mit einer Vokalistin, deren Gespⁿr fⁿr Melodie und
Emotion diese 13 Lieder zu einem wundersch÷nen
Erlebnis machen. Doch gehen wir kurz ins Detail:
Den Anfang des Albums macht "Gimme Luv", ein
bluesiger Tune mit feurigem Gitarrenriff und
rotzfrech - Herzlich willkommen in Zaschas Welt. In
Song Nummer 2 offenbahrt Zascha ihr Zeug zur
lΣssig-eleganten Lady, soulig, rockig mit viel
Herz! "Sing Me A Song" folgt und zeigt eine weitere
Facette von Zaschas MusikalitΣt. Die Mischung aus
Contry und Soul lΣsst die Sonne scheinen und lΣdt
zum Mitsingen ein. Weiter geht es mit "Like U Do"
der mit klassisch souligem Motown Sound ⁿberrascht
und ohne Probleme in die 60er Jahre passen wⁿrde -
Tanzschuhe nicht vergessen! Ab Song 5 wird es etwas
ruhiger: "Because Of You" gewΣhrt einen Einblick in
Zascha Gefⁿhlswelt und zeigt, das sie ebenso starke
Momente in Balladen hat, wie in ihren Uptempo
Songs. Das darauf folgende "Mama" - der wohl
intimste Song des Albums - mit seinem gospelhaften
Aufbau und dem bluesig jammenden (!) Ausklang
beweist, das Zaschas Songs nicht einfach
kategorisiert werden k÷nnen. Beim locker rockigen
"Danny Don┤t Cry" zeigt sich wieder eine starke
Zascha, mit aufbauenden Worten und Rat. Ihr K÷nnen
in Sachen Songwriting, das auf dem gesamten Album
h÷rbar ist, wird hier besonders deutlich. Mit
"Whatever Comes" macht das Album wieder einen
kleinen Schlenker in Richtung Ballade. Das
aufwendige Arrangement des Songs und Zaschas
Gesangsmelodie treffen mitten ins Herz. "I Need A
Man" lΣuft zwar an, wie eine niedlicher Gittarenpop
Song, schwenkt dann aber um und wird zum frischen
Soul Pop Tune, selbstbewusst und mit einem
Augenzwinkern. Gefⁿhlvoll geht es weiter: "All My
Life" mit Piano und Streicherfinale - so sch÷n kann
sich ein Song entwickeln. Song Nummer 13 und somit
letztes Lied des Albums ist das coole "My Way" -
swingig und glΣnzend arrangiert, Zascha lebt ihre
Songs, hier besonders h÷rbar. Fazit: äThe Bottom
Lineô ist ein so selbstbewusstes Werk, das der
Begriff Newcomer schon fast wie eine Farce klingt.
Es ist fast so als wΣre Zascha zurⁿck û nur zum
ersten Mal! Ihre sympathische Attitⁿde und ihre
individuelle Art, Lieder zu komponieren und zu
singen treffen so positiv ins Gemⁿt, das hier auch
gerne die Repeat Taste gedrⁿckt werden kann. Der
Gefahr, dem musikalischen Einheitsbrei zu verfallen
entkommt Zascha Dank der hervorragenden Produktion
von Tommy D. (man beachte die Stringarrangements
von Rosie Danvers, die bereits fⁿr Oasis und Kanye
West gearbeitet hat) problemlos. Mit Liebe gemacht
und viel Seele sollte äThe Bottom Lineô jeden
begeistern, der gute Musik mag û und das sollte
doch so ziemlich jeden betreffen, oder?
www.zascha-moktan.de