Musical Over Dose
is proud to present
Rls Name : Ich und Ich - Vom selben Stern
Rls Date : Jun-28-2007
Street Date: Jun-29-2007
Rls Type : Album
Company : universal
Genre : Pop
Source : CDDA
Tracks : 13
Encoder : LAME 3.97 V2: preset standard
Quality : VBRkbps / 44.1kHz / Joint-Stereo
Bitrate : avg. 190kbps
01 Vom selben Stern 03:49
02 Junk 03:50
03 Stark 04:18
04 Schuetze mich 04:22
05 Nichts bringt mich runter 03:38
06 So soll es bleiben 03:16
07 Mach dein Licht an 04:30
08 Daemonen 03:49
09 Ich atme ein, ich atme aus 04:12
10 Bruecke 04:05
11 Ich fuerchte mich 04:06
12 Troesten 03:49
13 Wenn ich tot bin (ich + ich version) 04:01
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51:45 Min
70,6 MB
Zwei Jahre nach dem gefeierten Debⁿtalbum gibt es
nun weiteres Futter fⁿr die hungrigen Fanmⁿnder.
Davon sollte es mittlerweile reichlich geben, nicht
nur Alt-Fans von Annette Humpe und Ideal, sondern
auch von ICH + ICH selber. Das Duo Humpe/Tawil
feierte mit dem Erstlingswerk mehr als nur einen
Achtungserfolg und das nach anfΣnglichen Zweifeln,
ob das Duo in dieser Konstellation ⁿberhaupt
zusammen passen wⁿrde. Zweifel, die die beiden
Protagonisten sicherlich nicht hatten, aber die
Presse sprach da doch etwas rei▀erisch vom
äGenerationenvertragô oder äClash der
Generationenô. Da die erfolgreichste Produzentin
der Republik mit Jahrgang 1950 und das Soultalent
mit Jahrgang 1979 keine musikalischen
BerⁿhrungsΣngste hatten, kam der geneigte Zuh÷rer
in den Genuss sch÷nster deutscher Popmusik.
Nun gibt es also Nachschub und Runde zwei wird
eingelΣutet. Dass die beiden die selbe Sprach
sprechen dokumentieren sie nun auch schon mit dem
Albumtitel äVom selben Sternô. Nicht nur die Platte
hei▀t so, sondern auch die erste Single und der
erste Track der Scheibe. Damit startet das Duo
gleich mit einem sehr starken Popsong. Der Gesang
von Adel Tawil scheint sich weiterentwickelt zu
haben. Insgesamt setzt sich das Liedchen mit dem
sch÷nen und einprΣgsamen Refrain direkt in den
Geh÷rgΣngen fest. Auch textlich haben die beiden
der Welt einiges mitzuteilen. äJunkô ⁿberzeugt
nicht nur durch einen treibenden Beat und seinem
Stakkato-Rhythmus, sondern auch durch einen
gewitzten Text mit gesellschaftlich-politischem
Hintergrund. Die ersten ruhigen, melancholischen
und nachdenklichen T÷ne gibt es dann beim
anschlie▀enden äStarkô. Wo andere knietief im
Kitsch baden, schafft es Adel Tawil mit seiner
Stimme zu berⁿhren. Musikalisch wird hier natⁿrlich
die ganz gro▀e äStreicherpaletteô aufgefahren, die
durch den geschickten Einsatz von Beats allerdings
auch ziemlich unprΣtenti÷s wirken. Noch eine Spur
reduzierter und gefⁿhlvoller wird äSchⁿtze Michô
von Annette Humpe vorgetragen. Die trⁿben Gedanken
werden danach von dem sommerlich-leichten äNichts
Bringt Mich Runterô weggewischt. Ein sch÷nes und
umso simpleres Gitarrenthema verleiht dem Song ein
Gute-Laune-Sommerflair. Sch÷n, dass die Platte
nicht nur aus Schwermut besteht, sondern auch durch
eine gewisse Leichtigkeit besticht. äSo soll es
bleibenô kommt nach langsamen Beginn dann auch gut
aus den Puschen. Sehr netter Deutschpop.
Die zweite AlbumhΣlfte wird dann mit äMach Dein
Licht Anô eingelΣutet. Der gesungene Refrain von
Annette erinnert dann sehr stark an ihre 80er
Vergangenheit und Tawil singt sich die Seele aus
dem Leib. Anschlie▀end wird es mit äDΣmonenô wieder
etwas melancholischer mit Tendenz zur Dⁿsternis
äIch kΣmpfe gegen die DΣmonen, suche eine Tⁿr um
hier als Sieger herauszugehenô wird hier zu einem
Teppich aus Beats und Streicher/Keyboard
eindringlich gesungen, ja fast schon gefleht.
Anschlie▀end darf Frau Humpe wieder den
Hauptgesangspart bei äIch Atme Ein, Ich Atme Ausô
ⁿbernehmen und fⁿgt der Platte so einen weiteren
sch÷nen Farbtupfer hinzu. Netter Nebeneffekt ist
dabei noch, dass der Abwechslungsreichtum so sehr
hoch gehalten wird. äBrⁿckeô ist fⁿr sich alleine
ein sehr sch÷ner Song, mit sehr nachdenklichem
Text, im Albumkontext gibt es allerdings insgesamt
damit zu viele dieser Machart. In diese Kerbe
schlΣgt auch äIch fⁿrchte michô, ⁿberzeugt
letztlich aber durch seine treibenden
Elektrospielereien. Das Thema selber dreht sich um
Trennung und TrennungsΣngste und ist damit auch
wieder alles andere als fr÷hlich ausgefallen.
äTr÷stenô knⁿpft da nahtlos an, bevor das Album mit
dem zu TrΣnen rⁿhrenden und akustischen äWenn Ich
Tot Binô schwermⁿtig, aber doch irgendwie auch
sch÷n ausklingt.
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