Musical Over Dose
is proud to present
Rls Name : Zweitfrau - Rueckendeckung
Rls Date : Jan-16-2009
Street Date: Jan-16-2009
Rls Type : Album
Company : strange cat
Genre : Pop
Source : CDDA
Tracks : 14
Encoder : LAME 3.97 V2: preset standard
Quality : VBRkbps / 44.1kHz / Joint-Stereo
Bitrate : avg. 187kbps
01 Intro 01:27
02 Siehst Du 03:13
03 Alles Dreht Sich 04:11
04 Intensiv (Radio Cut) 03:59
05 Ich Brauch Das 03:36
06 Rueckendeckung 03:19
07 Dicke Weiber Und Roulette 03:39
08 Schnitt 03:06
09 Mach Dich Stark 03:23
10 Nichts Kann Dir Passieren 03:34
11 Still 03:07
12 Vielleichter 05:37
13 Stabil 04:12
14 Intensiv (Long Version) 04:58
________
51:21 Min
68,6 MB
äDeutschsprachiger Pop. Quellgebiet: ╓sterreich.
Anspruch: international. Schwieriges Thema, werden
einige sagen. Reizvolles Unterfangen, andere. Die
Zweitfrau sagt: alles egal, ich geb Dir
Rⁿckendeckung. Mit mir hast Du die bessere Musik,
ein intensiveres Leben, den besseren Sexô war zu
lesen als die Debⁿt-EP äErstkontaktô der
ambitionierten ÷sterreichischen Band rund um
SΣngerin Diana Lueger vor ca. drei Jahren seine
Ver÷ffentlichung fand. Ziemlich hoch gegriffen
sagten da die einen, mutig und aufrⁿhrerisch die
anderen. Letzten Endes verschwand der durchaus
vielversprechende Act wieder bis mit den Singles
äAlles dreht sichô und äIntensivô die Charts in
Angriff genommen wurden und Dauerrotationen in
alpenlΣndischen Radios die Folge waren. Schnell war
von einer Sensation die Rede, obwohl die zwei Hits
im Umfeld von Silbermond, Juli und Konsorten
betrachtet, nicht mehr als gefΣllige und leider
auch austauschbare Popsongs darstellten.
Mit äRⁿckendeckungô soll sich aber alles Σndern.
äFrisch, frech und gefⁿhlvollô betitelt
AushΣngeschild Lueger die Melange aus zartem Pop,
herzhaftem bis fetzigem Rock, vermischt mit einer
kleinen Prise Elektronik. Ihre Mitstreiter Stefan
Holoubek (Gitarre), Martin Pauser (Gitarre), Lex
Icon (Bass) und Markus Adamer (Schlagzeug)
fungieren dabei stets im Hintergrund, spielen
selbstbewusst und souverΣn, ganz so wie man es von
einer luftig-lockeren Platte, die sich neben
anderen deutschsprachigen Acts behaupten will,
erwartet. Klar, dass die LP mit der Darbietung von
Diana steigt und fΣllt, ist es schlie▀lich die Frau
hinterm Mikro die in letzter Zeit in heimischen
Bands den Ton angibt und zwischen Sieg und
Niederlage entscheidet. Hier steckt Frau Lueger
eindeutig ein eigenes Terrain ab und ⁿbertrifft
eine Eva Briegel (Juli) durch mehr IntensitΣt und
befindet sich als Rockg÷re auf mindestens gleicher
Stufe mit Stefanie Klo▀ (Silbermond), an die
ausdrucksstarke Judith Holofernes (Wir sind Helden)
kommt sie jedoch nicht heran.
Dieses Manko begleichen Zweitfrau durch ihren recht
eigenwilligen Genre-Mix, der mit Ausnahme einzelner
Tracks, allerdings kaum beim ersten Mal zⁿnden
wird, da z.B. das unruhige äIch brauch dasô und die
Elektro-Sounds in äRⁿckendeckungô nach dem
knalligen äSiehst duô und den Soft Rock-Balladen
äAlles dreht sichô und äIntensivô eine etwas
abrupte StilΣnderung hervorrufen. Die Aussage äWir
haben viel getextet, komponiert, konzipiert,
gekΣmpft, gelitten, geprobt, gespielt, aufgenommen,
verworfen, produziert, gemischt, gemastert und
unserer Musik mit viel Energie den letzten Schliss
verpasstô passt dahingehend also wie die Faust aufs
Auge, selbst wenn die feuchtfr÷hliche
Ausgelassenheit von äDicke Weiber und Rouletteô
oder Ideen wie beim musikalisch als auch textlich
wortw÷rtlich zu nehmenden äSchnittô ⁿber die
gesamte LΣnge der Platte etwas zu kurz kommen.
Dafⁿr gibt es gegen Ende mehr
Pop/Rock-Balladenmaterial a la Christina Stⁿrmer
(äAlles wird gutô, äDein Gesichtô, äStillô,
äVielleichterô, äStabilô) und dazwischen
clubtaugliche Disco-Beats (äEs kann nichts
passierenô). Aber das ist eben Zweitfrau. Nicht
mehr und nicht weniger.
www.zweitfrau.com