a r t i s t : Wutas
t i t l e : Wutas
d a t e : 2009
l a b e l : Curzweyhl
g e n r e : Folk
r l s. d a t e : Apr/2009
t r a c k s : 11
b i t r a t e : VBRkbps
s i z e : 51,7 MB
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Der Name ist unbekannt, doch die Gesichter dahinter kennt man
wohl! Ein neues Musikprojekt mit alten Wurzeln macht sich auf,
die Bretter der Welt zu bespielen und die Menschen der Welt zu
unterhalten. Mit ihrer ersten CD im Gepaeck, die am 20. Maerz
dieses Jahres unter dem Label Curzweyhl-Records erscheint,
kann man ihnen bereits am 20. Maerz im Kulturgasthof Vorstadt,
am Narrenschiff, lauschen.
Bezeichnungen fuer Musikrichtungen, welche in der MA-Szene
gerne gehoert werden, gibt es unzaehlige. Mittelaltermusik,
Marktmusik, Mittelalterfolk, Mittelaltermetal, Mittelalterrock
usw. Darunter kann man sich auch etwas vorstellen, gibt es
doch zu jedem dieser Genres mehr als einen wohlbekannten
Vertreter. Von einem Genre namens "wylde-folk" haben aber noch
die wenigsten gehoert. Was man sich darunter vorstellen soll,
erfaehrt man am besten wenn man die Band W√tas zu hoeren
bekommt.
Was ist denn ein W√tas?
W√tas (gesprochen Wuotas) ist ein Wort aus dem Alemannischen.
Es ist der Name der "Wilden Jagd". Zu Hause ist sie im
alpenlaendischen Raum, doch als Sagenmotiv kann man von ihr in
ganz Europa hoeren. In Irland kennt man sie als "The Wylde
Hunt". Oftmals wurde sie besungen und in Gedichten
festgehalten. Festhalten kann man s'W√tas allerdings nicht.
Wenn sie durch ein Dorf kommt, dann weiss man nie was
passieren wird. Wird man reich beschenkt oder ins Verderben
gerissen? Es sind die archaischen Kraefte der Natur, welche
man im Alpenraum unter "W√tas" kennt, die personifizierte
Urgewalt!
Die Genesis
Die fuenf Musiker aus Wien und Niederoesterreich sind
teilweise bekannt, teilweise ganz neu in der MA-Szene
unterwegs. Entstanden ist die Gruppe aus der
Marktmusikformation "ebriosi", die einige von manchen
Mittelaltermaerkten kennen. Nachdem man doch reichlich
Marktluft und vor allem Marktgetraenke zu sich genommen hatte,
war es Zeit, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Man
spielte ein Album ein und ueberlegte sich ein Buehnenkonzept.
Mit der Zeit wurde die Instrumentierung umgestellt, um einen
neuen Klang zu erhalten. Der Klang sollte erdiger und
archaischer werden. Derzeit werden das Albumprogramm sowie
einige neue Lieder dargeboten, doch arbeitet man bereits
eifrigst an neuen Werken. Die endgueltige Besetzung gibt es
nun seit Dezember 2008. Und wer sind jetzt die Koepfe hinter
W√tas?
Die Musiker
Clothar, den viele von ebriosi und von den
Geschichtenerzaehlerabenden im Tympanum-Keller kennen, steht
hinter der Schaeferpfeife, den Low Whistles, sitzt hinter der
Drehleier und singt. Fenk (alias Blasius der Blasenschwache,
alias Schelmut) kennt man von ebriosi, der Tuivelsminne, lapis
serpentis und vom Narrenschiff. Er ist alles andere als ein
unbekanntes Gesicht. Von der Bouzouki ueber Schalmeien bis hin
zur Schaeferpfeife reicht sein Instrumentarium und auch seine
Stimme weiss er wohl einzusetzen. Tonika die Dominante, die
vorher bei ebriosi spielte, gebietet ueber verschiedenste
Holzblasinstrumente und Floeten. Fuer die noetige rhythmische
Triebkraft sorgt Harald Binder an den Trommeln. Ihn kennt man
von der Fantasyfolk-Band Ballycotton und den Gasslspielern.
Ein ganz neues Gesicht findet man hinter dem Cello. Die
Cellistin Leanda erdet die Band mit ihren tiefen
Saitenklaengen.
Das Album...
...wurde noch von der alten Besetzung (ebriosi) eingespielt.
Neben Clothar, Fenk und Tonika, wirkten auch noch Siegurrt
(lapis serpentis, soekkebaer p.a.) und Ramtamtam (Trollferd,
Daunz) mit. Was aber auf die Scheibe gebannt wurde, ist schon
viel mehr folkig als marktmittelalterlich und konnte auf den
Maerkten auch nie so umgesetzt werden, wie man es auf der CD
hoeren kann. Viele der Lieder kennt man von ebriosi, mit der
neuen Instrumentierung hat sich aber das Klangbild der
einzelnen Lieder mehr als deutlich veraendert. So wird es auch
fuer altgediente ebriosi-Freunde eine neue Erfahrung sein,
W√tas live zu lauschen. Zu viel soll ueber die CD aber noch
nicht verraten werden, da moege jeder selbst reinhoeren!
Die Musik
W√tas geht es bei ihrer Musik keinesfalls darum
historisch-authentisch zu sein! Man zieht Lieder aus allen
moeglichen Zeiten heran um sie neu zu interpretieren. Die
Zukunft wird bei W√tas aber eindeutig in eigenen Werken
liegen. Es soll weder eine bereits bestehende Band kopiert
werden, noch will man kuenstlich ein neues Genre erschaffen.
Springt die Energie und die Spielfreude erst auf das Publikum
ueber, kuemmert sich ohnehin niemand mehr um irgendwelche
Bezeichnungen. Und so soll es sein! Inspiration liefert die
Welt der Mythen und Legenden. Alten Sagenmotiven, legendaeren
Heldinnen und Helden, sowie laengst vergessenen Geschichten
wird neues Leben und Kraft durch die Musik von W√tas
eingehaucht. Dem Publikum soll all das mitgegeben werden.
Nicht dass die Kraefte der Natur eine musikalische
Wiederbelebung noetig haetten, ...aber es ist gut, dass sich
jemand ihrer annimmt!
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01-Aiolos [01:05]
02-Marsyas [04:03]
03-Skudrinka [04:03]
04-Rond St. Vincent [03:08]
05-C· Chulainn [04:33]
06-Totentanz [05:02]
07-Andro 1 [03:04]
08-Atholl Highlanders [03:23]
09-Tourdion [06:14]
10-Andro 2 [02:56]
11-Diarmuid Agus Grainne [08:47]
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46:18 min