ARTIST: Scumbucket
TITLE: Heliophobia
LABEL: Noisolution
GENRE: Rock
SOURCE: CD
BITRATE: 220 kbps avg
PLAYTIME: 56:36
RELEASE DATE: 2009-00-00
RIP DATE: 2010-00-00
Track List
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1. Dis My Naff (Part 1) 3:07
2. Blame 3:46
3. Drag 5:36
4. Etah 1:51
5. Hoyoto 1:21
6. Breeze 4:31
7. Dis My Naff (Part 2) 2:47
8. Super "C" 2:52
9. Big Step For Mankind 5:41
10. Workalcoholic 1:29
11. Brid 3:55
12. Killing Me Dogs 3:51
13. Big Ants 3:34
14. Doc Store 6:00
15. Dead Man Walking 6:15
Release Notes:
Sorry I was only able to get a review in German:
Nachdem BLACKMAIL nach dem Rauswurf von SΣnger Aydo Abay Ende letzten Jahres
erst einmal auf Eis gelegt wurden, hatte Gitarrist Kurt EbelhΣuser neben seiner
ProduzententΣtigkeit endlich auch Zeit, sich um sein zweites Bandprojekt
SCUMBUCKET zu kⁿmmern, zu dessen zehnjΣhrigen Bestehen vor drei Jahren
eigentlich schon eine Neuaufnahme des 1997er Debⁿts äHeliophobeô erscheinen
sollte. Da aber gut Ding Weile haben will, dauerte es bis jetzt, ehe das
Vorhaben umgesetzt werden konnte.
Aber das Warten hat sich zweifelsohne gelohnt. Nicht nur das Artwork, fⁿr das
ⁿbrigens die Fans vermittels eines Preisausschreibens verpflichtet wurden,
spricht fⁿr sich. Neben dem aufklappbaren, 16-seitigen Leporello mit
Interpretationen des ursprⁿnglichen Covers bietet äHeliophobiaô einen
runderneuerten Sound, dem man die jahrelange Studio-, Bⁿhnen- und Band-Erfahrung
anh÷rt. Wohlgemerkt im positiven Sinne, denn zusΣtzlich zur hochwertigen
Produktion steckt in jedem Ton auch unverminderte Spielfreude. Zwischen
Post-Grunge, Alternative und Space-Rock sind 15 Songs wiederauferstanden, die
allerdings keineswegs einfach digital aufgemotzt kopiert wurden, sondern
teilweise neue Textzeilen, Melodien und Gesangspassagen erhielten. Mitsamt
spontaner Jam-Sessions, die ebenfalls integriert wurden, kann sich das Ergebnis
absolut sehen und h÷ren lassen. Im Vordergrund stehen treibende Gitarren, die
wie beim basslastigen äDragô durchaus auch mal noisige Zⁿge annehmen, wΣhrend
beispielsweise äBig Step For Mankindô und äBridô entspannten Grunge parat
halten. Einer meiner Favoriten ist das knackige äHoyotoô, dem wunderbar
krachende LangΣxte beim stoischen äBreezeô folgen. Ebenfalls erstklassig agiert
nicht nur die Rhythmusfraktion bei äDis My Naff (Part 1)ô und ä(Part 2)ô, auch
die hΣrtere Gangart von äSuper äCôô wei▀ zu begeistern. Bei aller
Gitarrenverliebtheit steht bei SCUMBUCKET Abwechslung ganz oben auf dem Zettel,
so dass ⁿber die gesamten 57 Minuten keine Langeweile aufkommt und munter
drauflos gerockt wird. Eine Nummer wie äKilling Me Dogsô wirkt nur im ersten
Moment ruhiger, schon nach wenigen Akkorden schrammelt der Refrain in bewΣhrter
Manier aus den Boxen, ehe äDoc Storeô auf der Zielgeraden noch einmal in die
Vollen geht. äDead Man Walkingô erweist sich schlie▀lich als ruhigerer Vertreter
als gelungener Abschluss der fast einstⁿndigen Tour de Force.
Abseits des Mainstreams beweisen SCUMBUCKET mit äHeliophobiaô gleichsam
Zeitlosigkeit und AktualitΣt. Der Sound strahlt die innere Unruhe der Band in
bester Art und Weise aus und kanalisiert die Energie der Herren EbelhΣuser,
Kennedy, Lucas und Fritsche in fantastische Musik, die bereits im Frⁿhjahr 2010
auf einem weiteren Album verewigt werden soll.
http://www.myspace.com/scumbucketmusic