Felix_Mendelssohn_Bartholdy_(M._Kirschnereit)-The_Piano_Concertos-2CD-2009-UTB

Section
MP3/FLAC
Group
UTB
Size
129,92 MB
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12
Date
2010-02-04

NFO

		                  .::U::T::B::.

        artist.......: Felix Mendelssohn Bartholdy (M. Kirschnereit)
        album........: The Piano Concertos
        label........: Sony Music
        genre........: Classical
        catnr........:
        source.......: CDDA
        rip.date.....: Apr-25-2009
        str.date.....: 000-00-0000
        quality......: VBR Kbps / 44,1kHz / Joint-Stereo
        Url..........: n/a



        tracks:                                                    time

	  cd1

         01.Piano Concerto No. 1 in G minor, op. 25 - Molto        07:19
	  allegro con fuoco
         02.Piano Concerto No. 1 in G minor, op. 25 - Andante      06:31
         03.Piano Concerto No. 1 in G minor, op. 25 - Presto -     06:40
	  molto allegro e vivace
         04.Piano Concerto No. 2 in D minor, op. 40 - Allegro      10:01
	  appassionato
         05.Piano Concerto No. 2 in D minor, op. 40 - Adagio.      07:23
	  Molto sostenuto
         06.Piano Concerto No. 2 in D minor, op. 40 - Finale.      07:17
	  Presto scherzando

	  cd2

         01.Piano Concerto in E minor                              10:33
	  (reconst. & compl. by R. Larry Todd) - Allegro molto vi
         02.Piano Concerto in E minor                              08:24
	  (reconst. & compl. by R. Larry Todd) - Andante
         03.Piano Concerto in E minor                              06:53
	  (reconst. & compl. by R. Larry Todd) - Allegro nin trop
         04.Concerto in A minor for Piano and String Orchestra -   15:08
	  Allegro
         05.Concerto in A minor for Piano and String Orchestra -   10:26
	  Adagio
         06.Concerto in A minor for Piano and String Orchestra -   11:04
	  Allegro ma non troppo
                                                                   -----
                                                                   107:3


        notes:

	 Rezession auf Klassik-Heute von Felix Mendelssohn Bartholdy "The
	 Piano Concertos" mit voller Punktzahl in allen Kategorien.
	 Der Beginn des g-Moll-Konzerts auf CD 1, also der Einstieg in
	 die konzertante Welt Mendelssohns, ist dazu angetan, dem H÷rer
	 im besten Sinne den Atem zu nehmen. Keine der zahlreichen
	 Aufnahmen dieses zwischen Forschheit, mobiler Eleganz und
	 zΣrtlicher Lyrik vermittelnden Werkes ist mir bekannt, die sich
	 so energisch fordernd, so entschieden steigernd und prunkvoll
	 schwellend bemerkbar macht wie diese mit der offenkundig nicht
	 nur grⁿndlich vorbereiteten Chemnitzer Robert Schumann-
	 Philharmonie. Das Orchester wirkt vielmehr inspiriert, freudig
	 beteiligt an allen Aktionen des Solisten. Daher wird man folgern
	 k÷nnen, dass der Dirigent Frank Beermann wertvolle Arbeit und in
	 einem Programmpunkt auch Pionierarbeit geleistet hat.

	 Matthias Kirschnereit û PreistrΣger u.a. des Zⁿrcher GΘza Anda-
	 Wettbewerbs û wirft sich mit starkem Ton in die aufgeregte
	 Orchesterbrandung, zeigt unmissverstΣndlich, wie entschieden es
	 bei Mendelssohn um flimmerndes Brio geht, um geistvolles Auf-
	 und Ab auf den schwarzen und wei▀en Tasten. Kirschnereits
	 ⁿberzeugende Gesamtdarstellung der Mozart-Klavierkonzerte in
	 Erinnerung (KV 175 û KV 595 / Arte Nova 82876 82576 2), mochte
	 ich bei Erhalt der Mendelssohn-Post noch etwas zweifeln, wie
	 sich dieser ernsthafte Musiker mit den windigen EcksΣtzen der
	 drei vertrauten Konzerte zu erkennen geben wⁿrde. Und daher noch
	 einmal: Kirschnereit fegt mit h÷chsten äTourenzahlenô durch das
	 lebensfrohe Terrain, vergisst dabei keinesfalls, die Ruhepunkte
	 vorzubereiten, sie sinngebend anzusteuern, um sich dann im
	 Folgenden mit sch÷nem, plastisch-leisem, keinesfalls nur
	 sΣuselndem Klavierton ein wenig Rast zu g÷nnen. Die raschen und
	 im Ernstfall kⁿhn forcierten Passagen sind in dieser Einspielung
	 mit einem Elan, mit einer Kraft (und PrΣzision!) inszeniert, die
	 nicht nur keinen Vergleich zu scheuen brauchen, sondern ein
	 gutes Stⁿck ⁿber Einspielungen etwa mit Andrßs Schiff, Cyprien
	 Katsaris oder Elisabeth Leonskaja hinausgehen. Rudolf Serkins
	 Version Σhnelt in dieser Hinsicht verwegener äKirschnereitereiô
	 noch am ehesten, aber der Deutsche û ⁿbrigens in Namibia
	 aufgewachsene û Kollege leistet die feinmechanisch
	 ausgefeilteren Dienste an den beiden Partituren op. 25 und op.
	 49.

	 Mit den drei bekannten Klavierkonzerten ist der hohe Wert dieser
	 Edition keineswegs ersch÷pft. In äWeltersteinspielungô bieten
	 Kirschnereit und die Chemnitzer ein e-Moll-Klavierkonzert,
	 dessen Fertigstellung der Komponist zugunsten des Violinkonzerts
	 op. 64 aufgegeben hatte. Die beiden ersten SΣtze sind mit
	 skizziertem Orchesterpart und der brillanten Klavierstimme,
	 sowie mit einer kurzen ▄berleitung zum Finale ⁿberliefert. Der
	 Mendelssohn-Forscher Larry Todd rekonstruierte die beiden SΣtze,
	 sorgte ergΣnzend fⁿr die Auffⁿhrbarkeit und wagte es, fⁿr den
	 dritten Satz das Finale des erwΣhnten Violinkonzerts sozusagen
	 zu entwenden. Als ich dies dem Begleitheft entnahm, musste ich
	 unwillkⁿrlich an den russischen Trompeter Sergei Nakariakov
	 denken, den ich vor ein paar Jahren beim Lockenhauser
	 Kammermusifest mit eben diesem Lieblingsstⁿck der Geiger
	 äfremdblasenô h÷rte. Todd hat fⁿr den Pianisten beste Arbeit
	 geleistet! Dieser spritzige, springlebendige Satz funktioniert
	 auch auf dem Klavier û zumal dann, wenn ein Musiker wie
	 Kirschnereit die Gabe hat, seine Finger, seine HΣnde sicher,
	 trickreich und redselig durch einen gewisserma▀en eng geflaggten
	 Klavierslalom zu dirigieren.

	 Oft sind ja vergessene, beiseite gelegte Stⁿcke namhafter
	 Komponisten aus der Versenkung geholt oder auch ergΣnzt worden
	 (Mahler, Schubert!) û meist mit begrenztem Erfolg. Dieses dritte
	 (bzw. vierte) Klavierkonzert jedoch k÷nnte ein Repertoire-Stⁿck
	 werden!

	 http://www.matthias-kirschnereit.de/en/diskographie_detail.php?
	 id=23


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