Triakel--Ulrikas_Minne-Visor_Fran_Frostviken-SE-2011-1way

Section
MP3/FLAC
Group
1way
Size
0 B
Files
0
Date
2011-03-08

NFO

      a r t i s t : Triakel
        t i t l e : Ulrikas Minne - Visor Fran Frostviken
          d a t e : 2011
        l a b e l : Westpark Music
        g e n r e : Folk
  r l s.  d a t e : Mar/2011
      t r a c k s : 15
    b i t r a t e : VBRkbps
          s i z e : 43,9 MB

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     Westpark bescheren uns regelmaessig wunderbar minimalistische
     Geschenke aus Skandinavien. Das neue Lebenszeichen der
     langjaehrigen Kult-Folker TRIAKEL fuegt sich nahtlos in die
     Labelhistorie ein: So schoen kann Volksmusik sein.

     TRIAKEL erweisen sich einmal mehr als musikalische Botschafter
     ihres Landes.
     Vieles auf "Ulrikas Minne" ist ungemein eingaengig, was
     angesichts der Aufarbeitung traditioneller Liederschaetze
     Schwedens auch naheliegt; schliesslich handelt es sich hierbei
     um die Toene und Texte einfacher Leute, denen der Sinn nicht
     nach versponnener Avantgarde stand und steht, sondern nach in
     Klaengen ausgedrueckter Emotionalitaet. Bei TRIAKEL geht es
     folglich um die kleinen grossen Gefuehle, zu denen man
     speziell heutzutage gar nicht oft genug stehen kann, da die
     Hektik des Alltags zu selten die Chance dazu gibt. Mit
     Abschalten sollte man TRIAKELs Musik beziehungsweise das
     gesichtete Songmaterial indes nicht gleichsetzen; zu
     mannigfaltig sind die Regungen, zu welchen es die Gemueter der
     Hoerer bewegt, und zu beflissen und leidenschaftlich setzt das
     Trio dies um. Als Beispiele seien nur die walzernden "Sara"
     und "Krσkvisa" genannt sowie das fast gejodelte "Dryckesvisa".
     Dabei zeigt sich einmal mehr, wie nahe sich vermeintlich
     landestypische volksmusikalische Stile auf der Welt stehen.
     Der Mensch begegnet falls nicht sich selbst, so doch in jedem
     Fall einem Bruder respektive einer Schwester in der
     Beschaeftigung mit solchen Liedern. Die Einfindung in die
     traeumerischen Avancen "Braennvinet", "Stina" und
     "Naektergalen" ist also keinesfalls abhaengig von der Herkunft
     des Rezipienten; allein das offene Ohr genuegt.

     Selten klingen TRIAKEL euphorisch wie in "Karna" und derart
     Zerbrechlich wie im abschliessenden Fragment mit
     Gastsaengerin. Freunde von unverstaerkten beziehungsweise
     nicht elektronisch befluegelten LUMSK und HEDNINGARNA sowie
     vor allem dem Stoff des schwedischen Silence-Labels sollten
     unbedingt reinhoeren und gleich noch die Uebersetzung der
     Lyrics von der Website der Plattenfirma laden à zum
     Mitschwelgen und weiser Werden.

     FAZIT: TRIAKEL sind weiterhin ein Aushaengeschild, wenn es um
     skandinavische Volksmusik geht. Obschon sie sich auf "Ulrikas
     Minne" an Fremdem vergreifen, nimmt dies ihnen nichts von
     ihrer Aktualitaet. Zugleich stellt man damit auch die
     Zeitlosigkeit des verwendeten Materials heraus - und
     Leisetreter wissen, was zu tun ist.

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      01-uti friska graeset groena                              [02:14]
      02-sara                                                   [02:33]
      03-dryckesvisa                                            [01:49]
      04-braennvinet                                            [03:43]
      05-krσkvisa                                               [02:24]
      06-karna                                                  [02:54]
      07-stina                                                  [03:02]
      08-visa frσn raukasjoe                                    [03:51]
      09-polska efter fredrik andersson, raukasjoe              [02:10]
      10-naektergalen                                           [02:51]
      11-de unga jaentorna                                      [02:16]
      12-kallt vaeder                                           [04:35]
      13-filligutten                                            [02:49]
      14-vaeckelsevisa                                          [03:06]
      15-ulrika lindholm - just pσ timman                       [01:57]
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